Ein Liebesroman mit Tiefgang über den Mut, die Flügel auszubreiten, um fliegen zu lernen
Dieser Liebesroman berührt mit seinem Tiefgang und seinen authentischen Charakteren!
Liebe ist etwas, das Olivia seit dem frühen Tod ihrer Eltern nicht mehr kennt. Aber als sie nach rastlosen Wanderjahren in die Schweiz zurückkehrt, läuft sie Tom in die Arme. Mit seiner Unterstützung stellt sie sich endlich den Schatten ihrer Vergangenheit: Was ist damals beim Tod ihrer Eltern wirklich geschehen und was hat es mit diesem mysteriösen Schmetterling auf sich, nach dem die beiden Forscher suchten? Und weiß ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter mehr, als sie zugibt?
Als Olivia auf einmal von einem Stalker bedroht wird, ahnt sie noch nicht, wie viel dieser mit ihrer Vergangenheit zu tun hat – und wie gefährlich er werden kann. Wird sie den Kokon ihrer verdrängten Erinnerungen rechtzeitig aufreißen können, um sich zu retten – und ihre Liebe zu Tom?
Ein Roman über das Verdrängen und das Vergessen, das Erinnern und das Loslassen und vor allem über den Mut, die Flügel auszubreiten, um fliegen zu lernen.
◆ Dies ist eine überarbeitete Neuauflage des 2019 bei Tinte & Feder erschienenen Romans. ◆
»Hallo?«
»Oh, hallo? Spreche ich mit Frau Steiner? Olivia Steiner?«
»Falls Sie mir etwas verkaufen wollen – vielen Dank, aber ich habe kein Interesse.« Freundlich, aber bestimmt. Die Leute machten auch nur ihren Job. Aber jetzt wollte sie auflegen.
»Nein, nein, überhaupt nicht, bitte!« Das nervöse, aber charmante Lachen ließ sie innehalten und der Anrufer ergriff sofort die Gelegenheit weiterzureden. »Mein Name ist Professor Doktor Edelmann, bitte verzeihen Sie die späte Störung. Ich rufe im Auftrag der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, der ETH, an. Vielleicht erinnern Sie sich sogar noch an mich?« Ein Funke Hoffnung lag in seiner Stimme, als ob ihm das Erkennen bei der nächsten Frage zugutekommen könnte.
Olivia legte den Kopf schief und durchsuchte das Personenregister in ihrem Kopf nach dem Namen. Seine warme Stimme legte sich wie eine weiche Decke um sie, sie kannte diese Stimme, konnte sie aber niemandem zuordnen. Mit echtem Bedauern antwortete sie: »Tut mir leid, ich habe keine Ahnung, wer Sie sind.«
Wieder ein nervöses Lachen. »Nicht so schlimm. Unser letztes Treffen ist schon sehr lange her, verstehen Sie? Ich war der Assistent Ihres Vaters, während seiner Zeit als Leiter der entomologischen Sammlung der ETH. Vor fünfzehn, sechzehn Jahren.«
Olivia wollte sich hinsetzen, das Telefon abschütteln wie eine giftige Spinne, die sie ins Ohr gebissen hatte. Aber das Gift fing schon an zu wirken, floss ihre Wirbelsäule hinab und lähmte sie. »Ich erinnere mich nicht«, war das Einzige, was sie herauspressen konnte.
Die Idee zu dieser Geschichte entstand, als ich eines Tages eine gute Freundin von mir traf. Sie erzählte mir vom Besuch bei ihrer Großmutter im Pflegeheim, die an Alzheimer erkrankt war. Meine Freundin war traurig, weil sie sie an dem Tag nicht erkannt hatte. Das hat mich sehr berührt und es hat einfach Klick gemacht. Darüber wollte ich schreiben. Wie man bei vollem Verstand sich selber verliert. Welchen Wert Erinnerungen haben – für einige sind sie die Welt, anderen wollen nichts mehr, als sie zu vergessen.
Dem gegenüber steht der Schmetterling und seine Metamorphose, und natürlich die Schmetterlinge im Bauch! Entstanden ist ein Liebesroman mit Tiefgang, der durch authentische Charaktere und seine leichte Thrillerelemente besticht.
Den im Buch beschriebenen Schmetterling gibt es übrigens tatsächlich – ich habe nur die Farbe an den Flügelrändern von Braun in Grün geändert, um ihn noch unauffindbarer zu machen. Ist die Natur nicht wunderbar?
Annette
Mara
Conny
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