Ein vielschichtiger Familienroman über das
Verlieren und Wiederfinden

Bevor uns die Luft ausgeht

Ein Roman über das Verlieren und Wiederfinden

Elsa steht das Wasser bis zum Hals. Die Kinder treiben sie in den Wahnsinn, aus ihrer Ehe ist die Luft raus und ihr soziales Engagement erschöpft sie zunehmend.
Als auch noch die Frau auftaucht, die ihr in der Kindheit das Leben zur Hölle gemacht hat, trifft sie eine spontane Entscheidung: Um durchzuatmen, reist sie allein nach Barcelona.

Doch statt Ruhe und Erholung findet sie Hinweise darauf, dass ihre Mutter sie vierzig Jahre lang belogen hat. Gemeinsam mit einer blinden Katze, einem goldenen Engel und einem Literaturübersetzer, der seine Leidenschaft unter der Haut trägt, begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Rolle als Tochter, Mutter, Ehefrau und sich selbst – und weiß bald nicht mehr, ob sie dabei untergehen wird oder der Oberfläche entgegenschwimmt, um endlich Luft holen zu können.

 

Ein vielschichtiger Familienroman, der unter die Haut geht!

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Taschenbuch

Bevor uns die Luft ausgeht Astrid Töpfner

Leseprobe "Bevor uns die Luft ausgeht"

Elsa stellte mit einem tiefen Seufzer die Tasse ab. Sie hatte nun wirklich keine Lust, zu streiten. Sie war gekommen, weil sie Trost brauchte, eine Umarmung. Aber wie immer zog die Schwerkraft des Schwarzen Loches, das ihre Mutter darstellte, an ihr, bereit, sie einzusaugen, um sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

»Ich war wohl eher die Ausrede, Anne«, sagte sie mit einer Schärfe im Ton, die nicht dazu beitragen würde, die Stimmung zu retten. »Wenn jede Frau, die früh Mutter wird, automatisch für den Rest ihres Lebens vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen wäre, würde unsere Wirtschaftslage anders aussehen. Ich habe vielleicht darauf verzichtet, zu studieren, aber ich habe zumindest Teilzeit gearbeitet, sobald jedes der Kinder drei Jahre alt war.«

Anne schnaubte verächtlich. »Arme Kinder, vielleicht wäre es gut für sie gewesen, wärst du länger zu Hause geblieben. Vielleicht wäre eure Beziehung jetzt besser.«

»Denkst du wirklich, es war gesund für unsere Beziehung, dass du daheimgeblieben bist?« Elsa zeigte mit dem Finger zwischen ihnen hin und her und machte einen kleinen Schwenker zum Sekt, der im Wasserglas so unschuldig daherkam.

»Willst du mir sagen, dass ich eine schlechte Mutter war?« Anne stand auf und Elsa tat es ihr gleich.

»Ja«, sagte sie. »Und ehrlich gesagt dachte ich, du wärst dir dessen bewusst.«

Und so sieht es vor Ort aus

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